Ein einzelner Instagram-Beitrag mit einem Influencer kostet in Deutschland zwischen 100 und über 1.000 Euro. Umgerechnet auf tausend tatsächliche Aufrufe liegen die üblichen Marktpreise zwischen 7 und 30 Euro. Was Sie am Ende zahlen, hängt weniger von der Followerzahl ab als vom Abrechnungsmodell — und genau das wird in den meisten Angeboten nicht sichtbar gemacht.

Zum Vergleich · übliche Marktpreise je 1.000 Aufrufe
ca. 30 €
Instagram Story
15 – 20 €
Feed-Post
7 – 15 €
günstigste Orientierung
ca. 67 €
Faustformel 100 € je 10.000 Follower
Dieser Artikel rechnet die gängigen Modelle auf eine gemeinsame Einheit um, damit Sie sie überhaupt vergleichen können.
Die verbreitetste Faustformel im Influencer-Marketing lautet: 100 Euro pro 10.000 Follower. Sie klingt einfach, führt aber in die Irre, weil Follower nicht gleich Aufrufe sind.
Eine Instagram-Story wird typischerweise von 10 bis 20 Prozent der Follower gesehen. Rechnet man konservativ mit 15 Prozent, erreicht ein Influencer mit 10.000 Followern rund 1.500 Menschen. Die 100 Euro entsprechen damit etwa 67 Euro pro tausend Aufrufe.
Diese Umrechnung macht Angebote erst vergleichbar. In der Werbebranche heißt sie Tausenderkontaktpreis; für die Praxis genügt die Frage: Was zahle ich, damit tausend Menschen meinen Laden sehen?
| Format | Übliche Kosten je 1.000 Aufrufe |
|---|---|
| Instagram Story | ca. 30 € |
| Instagram Feed-Post | 15 – 20 € |
| Instagram und TikTok, günstigste Orientierung | 7 – 15 € |
| Einzelbuchung nach Faustformel (100 € / 10.000 Follower) | ca. 67 € |
Die ersten drei Werte stammen aus veröffentlichten Branchen-Benchmarks. Der vierte ist die Umrechnung der oben genannten Faustformel.
Auffällig ist die Spannweite: Zwischen der günstigsten Orientierung und der gängigen Faustformel liegt fast der Faktor zehn — bei derselben Leistung.
Einzelbuchung
Sie schreiben einen Influencer an, verhandeln, briefen und zahlen ein Honorar. Volle Kontrolle über den Inhalt, dafür beginnt der Aufwand bei jeder Zusammenarbeit von vorn. Für einen Betrieb ohne Marketingabteilung ist das der teuerste Weg — nicht wegen des Honorars, sondern wegen der Zeit.
Agentur mit monatlicher Pauschale
Bequem, planbar, und der häufigste Vorschlag im Markt. Der Haken: Die Pauschale läuft weiter, ob im betreffenden Monat jemand kommt oder nicht. In einer Branche, in der 2025 die Umsätze preisbereinigt um 2,2 Prozent gefallen und die Insolvenzen um mehr als ein Viertel gestiegen sind, ist eine feste monatliche Belastung für viele Betriebe nicht darstellbar.
Abrechnung pro Besuch
Sie zahlen erst, wenn ein Influencer tatsächlich in Ihrem Betrieb war. Kein Honorar im Voraus, keine Laufzeit. Das Risiko sinkt deutlich; im Gegenzug wählen Sie nicht jeden Influencer einzeln aus, sondern geben den Rahmen vor.
Der Warenwert. Wenn Sie eine Gegenleistung stellen, also Essen oder Getränke, gehört Ihr Wareneinsatz zu Ihren Kosten — nicht der Preis auf der Speisekarte. Zwei Hauptgerichte kosten Sie realistisch zehn bis zwanzig Euro, nicht sechzig.
Der Zeitaufwand. Anfragen sichten, Termine abstimmen, Inhalte freigeben. Bei Einzelbuchungen ist das der größte versteckte Posten.
Die Streuung. Zehntausend Follower aus ganz Deutschland nützen einem Lokal in Köln wenig. Entscheidend ist, wie viele der erreichten Menschen realistisch bei Ihnen vorbeikommen können.
Die entscheidende Frage ist nicht, wie viele Menschen den Beitrag sehen, sondern wie viele davon am Freitag vor der Tür stehen.
Bei CreatorCard zahlen Sie pro Influencer, der tatsächlich bei Ihnen eingecheckt hat. Es gibt keine monatliche Gebühr und keine Mindestlaufzeit, und Sie können den Service jederzeit pausieren, ohne dass Kosten entstehen.
Umgerechnet auf dieselbe Einheit wie oben liegt der Einstieg bei 2,45 Euro pro tausend Aufrufe.
Wie das für Kölner Betriebe konkret aussieht, zeigen wir auf der Seite für Influencer Marketing in Köln.
Zwei Wege, je nachdem wie weit Sie sind.
Quellen